Lehrinhalte, Stundenplane, Prüfungsthesen, Semesterarbeiten

Die hier dargestellten Lehrinhalte wurden fur den Literaturlehrgang am ehem. NKJO (Fremdsprachenkolleg) in  Radom (Polen) konzipiert, einem 3-jahrigen Deutschlehrerstudium, welches zwischen 1990 und 2015  DaF-Lehrer ausgebildet hat.

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Literatur 1-3 Studienjahr. Lehrinhalte und Stundenplan.

NKJO Radom

Dozentin: Ewa Turkowska

  1. Studienjahr

Sommersemester: Einführung in die Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte Mittelalter – Barock

15x2 Std in der Woche = 30 Std
 1.      Einführung. Mein Leser-Lebenslauf. Was ist und wozu lernt man Literatur.
2.      Literaturwissenschaft – Struktur der Disziplin.
3.      Literarische Epochen. Grundsätze der Periodisierung (Theorie der literarischen Evolution).
4.      Literarische Grundgattungen Epik, Lyrik, Dramatik.
5.      Germanen – Kultur und Literatur.
6.      Hildebrandslied – Entstehung und Überlieferung.
7.      Hildebrandslied – Arbeit am Text.
8.      Althochdeutsche Literatur – allgemeine Informationen.
9.      Althochdeutsche Literatur – Arbeit an ausgewählten Textfragmenten.
10. Hochmittelalter – das Bild der Epoche. Ritterkultur.
11. Literatur des Hochmittelalters: Minnelyrik, Spruch, Ritterepen – Arbeit an ausgewählten Textfragmenten.
12. Spätmittelalter, Humanismus, Reformation – das Bild der Epoche.
13. Literatur des Spätmittelalters. Arbeit an ausgewählten Textfragmenten..
14. Barock – das Bild der Epoche. Arbeit an ausgewählten Textfragmenten.
15. Rokoko, Pietismus, Empfindsamkeit.

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2. Studienjahr

Wintersemester. Literaturgeschichte: Aufklärung – Klassik

15x3 Std in der Woche = 90 Stunden
 
1.      Einführung
2.      Aufklärung – Epoche
3.      Aufklärung – Theorie der Literatur. Gellert, Lessing: Fabeln
4.      Lessing: Emilia Galotti
5.      Lessing: Nathan der Weise
6.      Sturm und Drang – Epochenwissen.
7.      Goethe: Sesenheimer Lieder. G. A. Bürger: Lenore, Des Pfarrers Tochter von Taubenhein
8.      Goethe: Die Leiden des jungen Werther
9.      Schiller: Die Räuber
10. Schiller: Kabale und Liebe
11. Schiller: Don Carlos
12. Das Wesen der Dramatik. Formale Analyse eines dramatischen Textes
13. Weimarer Klassik I. Epochenwissen
14. Weimarer Klassik II. Literarischer Nachlass der Epoche. Zusammenarbeit von Goethe und Schiller
15. Schiller: Maria Stuart
 

Sommersemester. Literaturgeschichte: Klassik – Expressionismus

15x3 Std in der Woche = 90 Stunden
 
1.      Goethe: Faust. Inhalt
2.      Goethe: Faust. Interpretation
3.      Romantik
4.      E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig / Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts / Chamisso: Peter Schlemihls wundersame Geschichte
5.      Zwischen Klassik und Romantik
6.      Biedermeier, Vormärz
7.      Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen.
8.      Realismus
9.      Fontane: Effi Briest / Keller: Romeo und Julia auf dem Dorfe / Kleider machen Leute
10. Naturalismus
11. Hauptmann: Bahnwärter Thiel
12. Moderne: Symbolismus, Impressionismus
13. Rilke, George, Hofmannsthal: Gedichte. Schnitzler: Fräulein Else/ Leutnant Gustl
14. Expressionismus

 

3. Studienjahr

Wintersemester: Literaturdidaktik

15x2 Std in der Woche = 30 Stunden.
 
1.      Einführung. Was ist Literaturdidaktik. Sachtexte vs. literarische Texte. Textsorten und literarische Gattungen.
2.      Wie liest man literarische Texte: Verstehensleistungen des Lesers. Konsequenzen für den Unterricht
3.      Eine Deutschstunde mit einem literarischen Text. Didaktische Reflexion
4.      Funktionen von literarischen Texten im Unterricht
5.      Ziele der Deutschstunde mit einem literarischen Text
6.      Kriterien der Textauswahl
7.      Methoden: Handlungsmuster und Unterrichtsphasen
8.      Klassenarbeit
9.      Gedichte im Unterricht
10. Narrative Texte im Unterricht
11. Entwurf einer Deutschstunde mit einem literarischen Text. Textwahl, Bestimmung der Zielgruppe und der Unterrichtsziele
12. Präsentationen der Unterrichtsentwürfe
13. Präsentationen der Unterrichtsentwürfe
14. Präsentationen der Unterrichtsentwürfe
15. Präsentationen der Unterrichtsentwürfe

Sommersemester. Literaturgeschichte: Literatur des XX. Jahrhunderts

15x2 Std in der Woche = 30 Stunden
 
1.      Expressionismus
2.      Kafka: Die Verwandlung
3.      Entwicklung des Romans. Thomas Mann: Künstlernovellen (Der Tod in Venedig, Tonio Kröger, Tristan)
4.      H. Hesse: Steppenwolf
5.      Weimarer Republik und Exil
6.      Brecht: Mutter Courage
7.      Literatur 1945-50. Trümmerliteratur. Celan: Todesfuge, Eich: Inventur
8.      Borchert: Draußen vor der Tür, Kurzgeschichten. Böll: Wanderer, kommst du nach Spa…
9.      Literatur der 1950er und 60er Jahre
10. Dürenmatt: Besuch der alten Dame
11. Literatur der 1960er und 70er Jahre
12. Hochhuth: Der Stellvertreter
13. Böll: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
14. Literatur der 1980er Jahre bis heute
15. Schlink: Der Vorleser

 

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3. Studienjahr. Leseverstehen mit literaturwissenschaftlichen Fachtexten, literaturwissenschaftliche Aspekte der Textarbeit.

Wintersemester
15x2 Std in der Woche = 30 Stunden
 
1.      Das Wesen der literarischen Texte (Wiederholung).
2.      Kategorien der Lyrik. Fragebogen zur formalen Analyse eines lyrischen Textes.
3.      Rhetorik. Rhetorische Figuren und Tropen
4.      Formale Analyse eines lyrischen Textes
5.      Formale Analyse eines lyrischen Textes
6.      Kategorien der Epik. Fragebogen zur Analyse eines epischen Textes.
7.      Formale Analyse eines epischen Textes
8.      Formale Analyse eines epischen Textes
9.      Interpretation in der Literaturwissenschaft und in der Schule
10. Hermeneutik als die Lehre vom Verstehen
11. Entwicklung der Literaturwissenschaft im 20. Jahrhundert
12. Rezeptionsästhetik
13. Gender Studies
14. Dekonstruktion

 



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2. Studienjahr



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Plan nauczania dla 2. roku, lektury obowiązkowe

Nauczycielskie Kolegium Języków Obcych w Radomiu

Literatura niemiecka. Treści przedmiotowe dla 2 roku.

Deutschsprachige Literatur. Unterrichtsinhalte für das 2. Studienjahr

Semestr III (15x3godz.) i IV (15x3 godz.), razem 90 godz.
Wykładowca: dr Ewa Turkowska
 
1.Aufklärung
1.1.Geschichtlich-sozialer Hintergrund: Emanzipation des Bürgertums
1.2.Philosophie der Aufklärung: Empirismus, Rationalismus; Leibnitz, Kant.
1.3. Grundsätze der Aufklärung
1.4.Normen für Literatur und Theater: Gottsched, Bodmer und Breitinger, Lessing
1.5.Große Dramen der Aufklärung. Das bürgerliche Trauerspiel.
1.6.Entwicklung des Romans. Normen für den Roman (Blanckenburg), Wielands „Geschichte des Agathon“
1.7. Entwicklung der Fabel. Arten der Fabel. Theorie der Fabel bei Lessing.
Lektüren:


2.Sturm und Drang
2.1.Geschichtlich- sozialer Hintergrund
2.2. Ideengut des Sturm und Drang. Vorläufer: Hamman, Rousseau. Ideen von Herder.
2.3. Merkmale des Sturm-und-Drang-Dramas
2.4. Biographische Daten über Goethe und Schiller
2.5.Andere Dichter der Epoche.
Lektüren:
 
3.Klassik
3.1.Begriff und Idee, Bild der Epoche
3.2.Goethes Italienreise und sein klassisches Frühwerk
3.3.Schillers klassische Werke. Biographische Daten.
3.4.Goethes und Schillers Freundschaft und Zusammenarbeit
3.5. Goethes nachklassisches Spätwerk
Lektüren:
4.Zwischen Klassik und Romantik
4.1.Lyrik. Hölderlin
4.2.Roman. Jean Paul
4.3.Drama. Heinrich von Kleist, J. P. Hebel
 
5.Romantik
5.1.Geschichtlich-sozialer Hintergrund
5.2.Begriff und Philosophie
5.3.Literaturauffassung. Das romantische Literaturwerk.
5.4.Frühromantik und Spätromantik – Ähnlichkeiten und Unterschiede
Lektüren:  
6. Biedermeier (1815 – 1830)
6.1. Geschichtliche Hintergründe der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
6.2.Begriff und Ideengut der Strömung
6.3.Entwicklungen in Lyrik, Drama und Prosa. Wichtige Vertreter.
Lektüren:
 
7. Vormärz 1830 – 1850
7.1.Begriff und Ideengut der Strömung
7.2.Entwicklungen in der Prosa und im Drama
7.3. Wichtige Vertreter. Das Schaffen von H. Heine, G. Büchner.
Lektüre:  
8. Realismus
8.1. Politisch-soziale Hintergründe in Europa und Deutschland bis 1888
8.2. Philosophie: Feuerbach, Marx
8.3. Entwicklungen in der erzählenden Literatur (Novelle, Roman). Kennzeichen der realistischen Prosa.
8.4.Wichtige Vertreter: Keller, Freytag, Raabe, Fontane, C.F. Meyer, Th. Storm
Lektüren:
 
9. Naturalismus
9.1. Geschichtlich-soziale Hintergründe: Wilhelminische Ära
9.2.Entwicklung der Naturwissenschaften, sozialbiologische Theorien von Darwin und Taine. Philosophie: Schopenhauer, Nietzsche
9.3.Begriff und Periodisierung der Moderne
9.4.Theorie der erzählenden Literatur: Emile Zola, Arno Holz. Prosa in Deutschland.
9.5.Entwicklung des Dramas in Europa (Strindberg, Ibsen) und in Deutschland (Hauptmann)
Lektüren:  
10. Um die Jahrhundertwende: Symbolismus, Impressionismus
10.1. Symbolismus – eine neue Ausdrucksweise der Dichtung. Kennzeichen der symbolischen Lyrik
10.2. Das Schaffen von R.M. Rilke und S. George
10..3.Impressionismus (Wiener Moderne). Kennzeichen der Prosa und Lyrik, wichtige Autoren und Werke
Lektüren:
 
11. Expressionismus
11.1. Charakteristik der Strömung
11.2. Entwicklungen in Lyrik, Drama und Prosa
11.3. Wichtige Autoren und Werke
11.4. Dadaismus
Lektüren:




Prüfung in Literatur für das 2. Studienjahr

 
Die Prüfung umfaßt folgende Aufgaben:
I.                    1 These zu Literaturepochen und besprochenen Literaturwerken besprechen (die Prüfungsthese wird gelost).
II.                 3 Begriffe erläutern (Begriffe werden gelost)
III.               Erkennen von Textabschnitten aus einer Pflichtlektüre mit einem Gespräch über Inhalt und Thematik des Werkes. Die Abschnitte werden gelost, das Gespräch verläuft frei.
IV.              Frage(n) zu den zusätzlichen Lektüren, die Sie selbst gewählt haben. Sie kommen in die Prüfung mit der Liste der zusätzlichen Lektüren- mindestens 5 Positionen 
 
Ad.I. Prüfungsthesen:
1.      Das Gedankengut der Aufklärung
2.      Das Werk von Gotthold Ephraim Lessing
3.      Das bürgerliche Trauerspiel als Ausdruck der Ideale der Aufklärung-Epoche
4.      Normative Poetik der Aufklärung (Gottsched, Bodmer/Breitinger, Lessing) und ihre Realisierung am Beispiel von           ausgewählten Werken
5.      Aufklärung als „Erziehung des Menschengeschlechts” – Beispiele aus dem Ideengut und aus der Literatur
6.      Typische Merkmale der Literatur in Epochen Pietismus, Rokoko, Empfindsamkeit an ausgewählten Beispielen
7.      Das Gedankengut des Sturm und Drang und seine Wiederspiegelung in ausgewählten Werken der Epoche
8.      Leben und Schaffen Goethes in der Epoche Sturm und Drang
9.      Leben und Schaffen Schillers in der Epoche Sturm und Drang
10. Die Ideale der Klassik und ihr Abbild in den Werken Goethes und Schillers
11. Goethes und Schillers Freundschaft und Zusammenarbeit
12. Schillers Dramatik in Epochen Sturm und Drang und Klassik
13. Goethes Faust –Entstehungsgeschichte, Ideengehalt, literarische Tradition, historischer Stoff
14. Goethes Alterswerk
15. Literatur zwischen Klassik und Romantik
16. Ideengut der Romantik aus dem Hintergrund der Epoche
17. Merkmale der romantischen Literatur am Beispiel von ausgewählten Werken
18. Bevorzugte Literaturgattungen in den Epochen Sturm und Drang und Romantik
19. Deutschsprachige Literatur in der Epoche Biedermeier
20. Deutschsprachige Literatur in der Epoche Vormärz
21. Deutschsprachige Literatur in der Epoche Realismus
22. Deutschsprachige Literatur in der Epoche Naturalismus
23. Deutschsprachige Literatur des Symbolismus
24. Deutschsprachige Literatur des Impressionismus
25. Deutschsprachige Literatur des Expressionismus
 
     
Ad. II.    Erläutern Sie folgende Begriffe:
 

    1.      Horen
2.      Unterhaltungsliteratur
3.      Faust-Stoff
4.      Ballade
5.      Politische Lyrik
6.      Bildungsroman
7.      Briefroman
8.      Ode
9.      Xenien
10. Märchen
11. Fabel
12. Bürgerliches Trauerspiel
13. Ständeklausel
14. Poetik. Normative Poetik
15. Fragment
16. Klassik
17. Progressive Universalpoesie
18. Literarische Salons
19. Romantischer Roman
20. Frühromantik
21. Spätromantik
22. Volk-Idee
23. Sesenheimer Lieder
24. Genie
25. Walpurgisnacht
    26. Puppenspiele
27. Naturlyrik
28. Liebeslyrik
29. Phantastische Erzählung
30. „Literaturstreit“
31. Goeze-Streit
32. Flugblatt und Flugschrift
33. Romantisch
34. Romantische Komödie
35. Balladenjahr
36. Literarische Zeitschriften
37. Italienreise
38. Sturm – und Drang – Drama
39. Ringparabel
40. Katharsis
41. Mitleid
42. Literaturbriefe
43. Enzyklopädien
44. Moralische Wochenschriften
45. Aufklärung
46. Ideenballade
47. Gelehrtentragödie
48. Gretchentragödie
49. Romantische Motive
50. Werther-Fieber
    51. Prometheus
52. Klassisches Drama
53. Analytisches Drama
54. C.M. Wieland
     55.
Der innere Monolog
56. Sekundenstil
57. Prosa des konsequenten Naturalismus
58.  Gesellschaftsroman
59.  Bildungsroman
60.  L` art pour l` art
61. Polenlyrik
62. Erlebte Rede
63.  Allwissender Erzähler
64. Historischer Roman
65. Novelle
66. Dinggedicht
67. Sprachzertrümmerung
68. Kunst = Natur – x
69. Dadaismus
70. Entfremdung/ Verfremdung
71. Bürgerlicher Realismus
72. Poetischer Realismus
73. Der realistische Held
74. Dekadenz
75. Futurismus
76. Das naturalistische Drama
77. Das expressionistische Drama




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3. Studienjahr

Plan nauczania dla 3. roku, lektury obowiązkowe

Deutschsprachige Literatur. Unterrichtsinhalte für das 3. Studienjahr

Semestr V (15x2godz.) i VI (15x2 godz.) = 60 godz.
Wykładowca: dr Ewa Turkowska
 
 
7. Erzählende Literatur der ersten Hälfte des 20. Jhs.
Lektüren:

 
8. Weimarer Republik und Exil
8.1. Historische Hintergründe
8.2. Neue Sachlichkeit: Charakteristik der Strömung, Autoren und Werke
8.3. Das epische Theater von B. Brecht
8.4. Literatur im Exil: typische Themen, wichtige Autoren und Werke. Innere Emigration
Lektüren: 9. Literatur zwischen 1945 und 1950
9.1. Historische Hintergründe
9.2.Kontinuation und Neubeginn. Trümmerliteratur: Begriff und Merkmale. Spaltung in der literarischen Entwicklung in den Westzonen und in der Ostzone.
9.3.Gruppe 47 und ihre Rolle im literarischen Leben
9.4. Entwicklungen in der Prosa, Lyrik und Drama. Wichtige Autoren und Werke.
Lektüren: 10. Die deutschsprachige Literatur der 50er Jahre
10.1. Historische Hintergründe. Der kalte Krieg
10.2. Sozialkritisches realistisches Erzählen: Böll, Grass, Jonson, Koeppen
10.3.Das existentialistische Drama und das absurde Theater. Das Schaffen von Dürenmatt und Frisch
10.4. Entwicklungen in der Lyrik. Celan, Bachmann. Neue Trends: politische Lyrik, konkrete Poesie. Enzensberger, Gomringer, Mon.
Lektüren:
  11. Die deutschsprachige Literatur der 60er Jahre
11.1. Historische Hintergründe
11.2. Sozialkritisches realistisches Erzählen – Fortsetzungen: Böll, Gras, Koeppen, Lenz
11.3.Dokumentarisches Erzählen und Dokumentardrama. Autoren und Werke.
11.4.Gruppe 61. Arbeiterliteratur. G. Walraff.
11.5. Lyrik: politische Lyrik und konkrete Poesie – Weiterentwicklung. Erich Fried, Ernst Jandl.
Lektüren:
 
12. Die deutschsprachige Literatur der 70er Jahre
12.1. Nachlass der Bewegung 1968 im öffentlichen Leben und in der Literatur
12.2. Prosa: Politisierung aus subjektiver Sicht, Neue Subjektivität. Grass, Böll, Walser. Frauenliteratur. Biographien, Verständigungstexte.
12.3. Drama: Zeitstück und Volksstück. Kroetz, Bernhard, Botho Strauβ.
12.4. Alltagslyrik und das „lange Gedicht“.
Lektüre:
  13. Die deutschsprachige Literatur der 80er und 90er Jahre
13.1. Postmoderne – Begriff. Merkmale der postmodernen Literatur
13.2.Tendenzen in der Prosa: Abrechnung mit der Väter-Generation, „Gegengeschichten“, neue Frauenliteratur, Pop-Literatur, Adoleszenzroman, psychologischer Kinderroman. Wichtige Autoren und Werke.
Lektüren:
Bibliographie (Auswahl)
 
1.      Andre-Alt, Peter: Aufklärung. Verlag J.B. Metzler, Stuttgart-Weimar 1996
2.      Bark, Joachim/ Steinbach, Dietrich/ Wittenberg, Hildegard (Hrsg.): Geschichte der deutschen Literatur. Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1983
3.      Baumann, Barbara /Oberle, Brigitta: Deutsche Literatur in Epochen. Max Hueber Verlag, München 1995
4.      Böttcher, Kurt /Geerdts, Hans Jürgen u.a.: Kurze Geschichte der deutschen Literatur. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1983
5.      Die Romantik. Immer wächst und blüht Verlangen. Romantik. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
6.      Die Weimarer Klassik. Das Land der Griechen mit der Seele suchend. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
7.      Erläuterungen und Dokumente. Philipp Reclam jun. Stuttgart 1971
8.      Erziehung des Menschengeschlechts. Lessing und die deutsche Aufklärung. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
9.      Głowiński, Michał /Kostkiewiczowa, Teresa/ Okopień-Sławińska Aleksandra /Sławiński, Janusz: Słownik terminów literackich. Ossolineum, Wrocław 1976
10. Kalkül und Leidenschaft. Die Epoche des Sturm und Drang. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
11. Kopaliński, Władysław: Słownik mitów i tradycji kultury, PIW Warszawa 1985
12. Pleticha, Heinrich (Hrsg.): dtv junior Literaturlexikon. Cornelsen und Deutscher Taschenbuch Verlag, Berlin 1997
13. Porträt: Friedrich Schiller. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
14. Porträt: Günter Grass. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
15. Tränen des Vaterlandes oder das literarische Barock. Video-Film. Inter Nationes, Bonn 1999
16. Wetzel, Christoph: Literaturgeschichte kurzgefaßt, Ernst Klett Verlag Stuttgart 1994
17. Wild, Reiner (Hrsg.): Geschichte der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. Verlag J.B. Metzler, Stuttgart 1990
18. Žmegač, Viktor/ Škreb, Zdenko/ Sekulič, Ljerka: Kleine Geschichte der deutschen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart. Verlag Anton Hain GmbH, Frankfurt am Main 1993
19. Zöllner, Johannes: Grundwissen Literaturgeschichte, Ernst Klett Verlag Stuttgart 1992
 
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Erzähltextanalyse

  1. Epische Gattung,
Gattung der Kleinepik/ Großepik, darunter: Romangattung.
 
Einteilung nach einzelnen konstitutiven Elementen der Epik:
2. Erzähler
 
2.1. Erzähler, Erzählform: Ich- bzw. Er-Erzählform
Ist der Erzähler am Geschehen beteiligt?
Ø     Er-Erzähler (Er-Erzählform ) oder
Ø     Ich-Erzähler (Ich-Erzählform)? Berichtend/ erlebend?
- Das erzählende (berichtende) Ich, unbeteiligt, oder
- Das erlebende Ich (zugleich Handlungsfigur, beteiligt)?
- Held (aktiv Handelnder) oder
- Augenzeuge (nur Beobachter)?
 
2.2. Erzählsituation (1. Bedeutung): Ich-/ auktorial/ personal
Ist die Handlung deutlich vermittelt oder erlebt sie der Leser persönlich nach?
Ø     Ich-Erzählsituation (gleich zu setzen mir dem Ich-Erzähler),
Ø     Auktoriale Erzählsituation.
Ø     Personale Erzählsituation:
- Monoperspektivisch (aus der Sicht einer Figur) oder
- Multiperspektivisch (aus der Sicht mehrerer Figuren)?
 
Verwandte Kategorien:
 
Erzählverhalten (bedeutungsähnlich zu Erzählsituation 1):
Hat der Erzähler einen eigenen Standpunkt, ein eigenes Verhältnis zum Geschehen? Ist er als eigene Erzählfigur im Text erkennbar oder bleibt er verborgen?
auktorial/ neutral/ personal
Ø     Auktoriales Erzählverhalten: der Erzähler lässt sich als eigenständige Instanz erkennen, hat olympisches Wissen, Distanz.
Ø     Neutrales Erzählverhalten: Erzähler ist als eine eigenständige Instanz im Text nicht zu erkennen, er präsentiert nicht seine Einstellung zum Geschehen, scheinbar „ungefilterte Wiedergabe“.
Ø     Personales Erzählverhalten: Einstellung des Erzählers zum Geschehen ist ebenso unbekannt, denn er versteckt sich hinter den Figuren und übernimmt die Einstellung der jeweiligen Figur.
 
Erzählsituation (2. Bedeutung) Außensicht/ Innensicht
Kennt der Erzähler Fremdpsychisches oder nicht?
1.      Stellt der Erzähler vornehmlich das Äuβere Geschehen dar? JA: Außensicht [überwiegend in der auktorialen Erzählsituation].
2.      Konzentriert sich der Erzähler auf dem Innenleben der Figuren (Gedanken, Gefühle, Empfindungen)? JA: Innensicht.
 
Erzählerstandpunkt (vgl. Erzählsituation 1): extern/ intern.
Überblick über das gesamte Geschehen oder Einschränkung auf Horizont der Figuren.
1.      Hat der Erzähler einen gesamten Überblick und Distanz zum Geschehen, berichtet er objektiv? JA: externer Standpunkt (point of view)  [typisch für auktoriale Erzählsituation].
2.      Identifiziert sich der Erzähler mit einer oder mehreren Figuren? JA: interner Standpunkt [typisch für personale Erzählsituation].
 
2.3. Erzählhaltung.
Wie ist die emotionale Einstellung des Erzählers zum dargestellten Geschehen und den Figuren?
pathetisch      affirmativ       empathisch    humorvoll
                                neutral
schwankend   sachlich          distanziert      ironisch          sarkastisch
 
2.4. Redegestaltung.
In welchem Grad ist die Vermittlung des Erzählers bei der Darbietung der Figurenrede sichtbar? Redebericht/ indirekte Rede/ direkte Rede.
 
2.5. Gedanken- und Bewusstseinswiedergabe
Welche Techniken der Bewusstseinswiedergabe sind verwendet? Welche herrscht vor?
Gedanken- und Gefühlsbericht/ erlebte Rede/ Innerer Monolog/ Bewusstseinsstrom.
 
3. Zeitgestaltung
Wie geht der Erzähler mit der Erzählzeit um?
1.      Wie ist das Erzähltempo?
2.      Wo kommt es zur Zeitdehnung/ Zeitraffung/ Zeitdeckung?
3.      Wird chronologisch oder achronologisch erzählt?
4.      Gibt es Rückblenden/ Binnenerzählungen/ Vorausdeutungen?
5.      Wird kontinuiertlich oder diskontinuierlich (sprunghaft) erzählt?
 
4. Stoff
Welchen Stoff gestaltet der Text: autobiographischen/ historischen/ literarischen ...?
 
5. Handlung
1.     Was bildet die Fabel des Textes?
2.     Hat die Handlung eine episodische oder dramatische Struktur?
3.     Ist sie einsträngig oder mehrsträngig?
4.     Welche Ereigniskette bildet die Haupthandlung, welche die Nebenhandlung (en)?
5.     Ist die Handlung progressiv oder regressiv?
6.     Gibt es Rahmen- und Binnenhandlung?
7.     Folgt die Handlung einem Entwicklungsschema (steigende Handlung), einem Desillusionierungsschema (fallende Handlung), oder ist es ein horizontaler Erzählfluss?
 
6. Figuren
1.     Welche Figuren sind dynamisch, welche dagegen statisch angelegt?
2.     Welche Figuren gehören zu runden Charakteren, welche zu Typen? Kann man zwischen Idealtypen und Exzentrikern unterscheiden?
3.     Gibt es Archetypen? Welche?
4.     Welche Figuren sind eindeutig, welche mehrdeutig?
5.     Welche Figuren stehen zueinander in einer Korrespondenz-, welche in einer Kontrastbeziehung? Wie sieht die Figurenkonstellation aus?
6.     Wer ist der positive Held, wer ein Bösewicht?
7.     Gibt es Helden, die die Handlung vorantreiben? Oder eher passive, duldende Antihelden?
8.     Wie werden die Figuren charakterisiert: direkt oder indirekt? Beispiele?
 
7. Schauplatz/ Setting
1.     Wie ist der raumzeitliche Kontext der Handlung?
2.     Bestimmt das soziale Milieu das Verhalten der Figuren oder spielt das Ambiente nur die Rolle einer Staffage?
 
8. Synthese
Rolle der einzelnen Elemente für die Gesamtwirkung des epischen Textes.
 
9. Historischer Kontext
1.      Epoche, Merkmale der jeweiligen literarischen Strömung.
2.      Bezüge zur Biographie und zu anderen Werken des Autors, Entstehungsgeschichte.



Wintersemester

Anleitung zur Didaktisierung eines literarischen Textes

Semesterarbeit in Literaturdidaktik, 3. Studienjahr

ZIELE. Das  sprachbezogene Ziel ist die Entwicklung der produktiven Fertigkeiten.  Neben der sprachlichen Ziele sind landeskundliche und literarische Ziele zu berucksichtigen!
TEXTE. Die Halfte der Gruppe wahlt narrative, die andere Halfte lyrische Texte. Bitte vergleichen Sie Ihre Texte miteinander: kein Text darf zweimal vorkommen!   Didaktisierte Texte aus einem Lehrwerk kommen selbstverstandlich nicht in Frage.      

AUFBAU. Die Semesterarbeit besteht aus folgenden Teilen (Kapiteln):
  1. Text und Begründung der Textwahl                                                               
  2. Unterrichtsentwurf                                                                                         
  3. Didaktischer Kommentar                                                                               
  4. Anlagen                                                                                                        
  5. Bericht über die Durchführung der entworfenen Unterrichtsstunde                  
Ad. 1.
Am Anfang steht der vollständige Text mit Angabe des Autors und der Quelle!
Dann folgt die Analyse des Textes nach den besprochenen Kriterien der Textwahl. Welche Kriterien erfüllt der Text? Warum ist er für Ihre Klasse geeignet? Beachten Sie die Zielsetzung und wahlen Sie Texte, die die Realisierung der landeskundlichen und literarischen Ziele ermoglichen.

Ad. 2.
Der Entwurf soll in der Tabelle geschrieben werden und folgende Informationen umfassen:
ACHTUNG! Keine didaktischen Kommentare in der Tabelle! Benutzen Sie solche Tabellen wie im Methodikunterricht.
Für die Benennung der Unterrichtsphasen benutzen Sie bitte die kennengelernte Terminologie: 
  1. Vorbereitungs- und Einführungsphase
  2. Phase der Textpräsentation und Texterarbeitung
  3. Phase der Interpretation
  4. Űbungs-, Textverarbeitungs- und Applikationsphase
Setzen Sie handlungsorientierte Methoden ein.
Planen Sie mindestens drei produktive Aufgaben: in der Einführungsphase, während der Textpräsentation (Textsegmentierung, Leseverzögerung) und in der Applikationsphase.

Ad. 3.
Schreiben Sie den Kommentar nicht in der Tabelle, sondern als ein separates Kapitel.
Begründen Sie die Zielsetzung und  die Methodenwahl der einzelnen Unterrichtsschritte.

Ad. 4.
Hier befinden sich alle Unterrichtsmaterialien mit Quellenangaben.

Ad.5.
Beschreiben Sie den tatsächlichen Unterrichtsverlauf: Realisierung der vorausgesetzten Ziele, Beteiligung der Schüler, Qualität der Arbeitsergebnisse, Arbeitsatmosphäre, Ihre und der Schüler (Un)Zufriedenheit mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Stunde und deren Ursachen, Ihre und Ihrer Schüler Einstellung zur Arbeit mit literarischen Texten, Spaβ an der Arbeit ... u.v.m.




Sommersemester

Semesterarbeit. Hinweise zur Anfertigung

 Bereiten Sie einen schriftlichen Bericht über Ihre Lektüre eines Romans oder eines Dramas eines deutschsprachigen Schriftstellers aus dem 20. Jh. (Moderne, Weimarer Republik, Exil, Nachkriegsliteratur, gegenwärtige Literatur).
Sie können u.a. folgende Autoren und Werke wählen:
 

Literatur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Thomas Mann: Die Buddenbrooks, Der Zauberberg, Lotte in Weimar, Doktor Faustus
Heinrich Mann: Professor Unrat, Der Untertan, Henri Quatre
Joseph Roth: Radetzkymarsch u.a.
Hans Fallada: Kleiner Mann, was nun
Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts neues, Arc de Triomph u.a.
Alfred Döblin- Berlin Alexanderplatz.
Hermann Hesse- Glasperlenspiel
Lion Feuchtwanger- Goya, Füchse im Weinberg, Jud Süβ, Die häβliche Herzogin Margarete Maultasch, Die Jüdin von Toledo,
Wartesaal-Zyklus: Der Wartesaal, Geschwister Oppenheimer, Exil;  Josephus-Trilogie: Der jüdische Krieg, Die Söhne, Der Tag wird kommen
Klaus Mann: Mephisto
Anna Seghers- Transit, Das siebte Kreuz  u.a.
Arnold Zweig- Der Streit um den Sergeanten Grischa
Stephan  Zweig: Ungeduld des Herzens
Bertolt Brecht- Die Dreigroschenoper, Arturo Ui  u.a.
 

Nachkriegsliteratur

Heinrich Böll- Wo warst du Adam, Haus ohne Hüter, Billard um halb zehn,  Ansichten eines Clowns, Gruppenbild mit Dame u.a.
Günter Grass:  Danziger Trilogie: Die Blechtrommel; Katz und Maus, Hundejahre, Der Butt, Mein Jahrhundert, Im Krebsgang u.a.
Uwe Jonson: Mutmaβungen über Jakob
Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus u.a.
Siegfried Lenz- Deutschstunde, Heimatmuseum
Friedrich Dürenmatt: Die Physiker
Max Frisch: Homo Faber, Stiller, Mein Name sei Gantenbein, Andorra, Biedermann und die Brandstifter  u.a.
Christa  Wolf: Der geteilte Himmel, Nachdenken über Christa T., Kindheitsmuster
Johannes Bobrowski- Levins Mühle
Hermann Kant: Die Aula, Der Aufenthalt
Thomas Bernhard- Das Kalkwerk, Frost  u.a.
Martin Walser: Halbzeit, Das Einhorn
Peter Handke- Publikumsbeschimpfung, Kaspar, Die linkshändige Frau
Botho Strauβ: Paare. Passanten  u.a.
Thomas Brussig: Helden wie wir, Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Patrick Süβkind: Das Parfüm
Robert Schneider: Schlafes Bruder
Tanja Dückers: Die  Himmelskörper
Elfriede Jelinek: Die Klavierspielerin  u.a.
Herta Müller: Atemschaukel, Herztier, Der König verneigt sich und tötet u.a.
Ausserdem:
Werke von Janosch, Ulrich Treichel, Radek Knapp, Zoe Jenny, u.v.m.

Sie können auch andere Werke wählen. Bitte besprechen Sie mit mir die Wahl des Textes!
 

Ihre Arbeit muss folgende Inhaltspunkte (Kapitel) umfassen:

  1. Biographische Daten über den Autor, die für sein Schaffen und Thematik seiner Werke wichtig sind (höchstens 1 Seite). Keine Lebensläufe aus dem Lexikon abschreiben !!
  2. Entstehungsgeschichte des Werkes mit Berücksichtigung der dafür relevanten biographischen Daten (Ereignisse aus seinem Leben; Vorkomnisse, die ihn zum Schreiben dieses Werkes veranlasst haben)
  3. Kurze Schilderung der Handlung (höchstens 1 Seite!) mit Hervorhebung der wichtigsten Plots. Unterscheiden Sie das Wichtige von weniger Wichtigem!
  4. Darstellung der Problematik, die Sie im Werk erkannt haben
  5. Rezeption des Werkes, Meinung der Kritik
  6. Ihre Lesereindrücke
  7. Bibliographie mit Adressen der web-Seiten (www-Adressen)
  Abgabe: Ende April
Umfang: ca 6-10 standarisierte Maschinenseiten (30 Zeilen x 60 Anschläge=1800 bis 2000 Zeichen pro Seite, z.B. Times New Roman 13, Abstand 1,5)
Form: Computerausdruck, unterschrieben, mit Titel.

ACHTUNG !  Ein Werk darf nicht zweimal vorkommen!

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Prüfung in Literatur für das 3. Studienjahr

Die Prüfung besteht aus folgenden Aufgaben:
I.                    Besprechen einer These zur Literaturgeschichte, Literaturdidaktik und Literaturtheorie
II.                 Erklärung von 3 Begriffen
III.               Erkennen eines Textausschnitts aus einer Pflichtlektüre
IV.              Gespräch über zusätzliche Lektüren (5 Positionen)
 
Ad. I. Eine These wird gelost. Die Prüfungsthesen:
1.      Deutschsprachige Literatur des Expressionismus
2.      Deutschsprachige Literatur in der Weimarer Republik
3.      Deutsche Literatur im Exil 1933 – 1945
4.      Situation in der deutschsprachigen Literatur 1945-1950. Gruppe 47
5.      Entwicklungstendenzen in der deutschsprachigen Prosa, Lyrik und Drama in den 1950er und 1960er Jahren. Gruppe 61
6.      Entwicklungstendenzen in der deutschsprachigen Prosa, Lyrik und Drama seit 1970 bis zur Gegenwart
7.      Groβe Romane des 20. Jahrhunderts
8.      Leben und Werk der Gebrüder Thomas und Heinrich Mann
9.      Auseinandersetzung mit dem Krieg und Nationalsozialismus in der Literatur der Nachkriegszeit
10. Entwicklungstendenzen in der dramatischen Dichtung des 20. Jahrhunderts
11. Entwicklungstendenzen in der deutschsprachigen Prosa nach 1945 bis zur Gegenwart
12. Entwicklungstendenzen in der deutschsprachigen Lyrik nach 1945 bis zur Gegenwart
13. Das Schaffen von Heinrich Böll
14. Das Schaffen von Günter Grass vor dem Hintergrund seiner Biographie
15. Postmoderne Literatur
16. Literaturdidaktik als eine reine und angewandte Wissenschaft
17. Merkmale des literarischen Lesens und die Konsequenzen für die Behandlung literarischer Texte im Fremdsprachenunterricht
18. Ziele der Arbeit mit literarischen Texten im Fremdsprachenunterricht
19. Funktionen von Literatur im Fremdsprachenunterricht und Kriterien der Textauswahl
20. Methoden der Arbeit mit literarischen Texten im Fremdsprachenunterricht
21. Literaturwissenschaft. Struktur der Disziplin
22. Das Wesen der Literatur. Literarische Texte vs. Sachtexte
23. Grundsätze der Rezeptionsästhetik
24. Gender und Queer Studies
25. Epik. Kategorien der Epik. Die wichtigsten epischen Gattungen
26. Lyrik. Kategorien der Lyrik. Die wichtigsten lyrischen Gattungen.
27. Dramatik. Kategorien des Dramas. Dramatische Groß- und Kurzformen (Gattungen).
 

Ad. II. Begriffe zum Erklären:


     1.      Expressionistisches Drama
1.      Sprachzertrümmerung
2.      Autonomie der Sprache
3.      Expressionismus = Ausdruckskunst
4.      Dadaismus
5.      Künstlertum versus Bürgertum
6.      Erlebte Rede
7.      Vater-Sohn-Konflikt
8.      Posthume Werkausgabe
9.      Parabel
10. Neue Sachlichkeit
11. Reportage
12. Collage- und Montagetechnik
13. Bewusstseinsstrom
14. Exilliteratur
15. Innere Emigration
16. Historischer Roman
17. Zeitgeschichtlicher Roman
18. Lehrstück
19. Episches Theater
20. Songs
21. Verfremdungseffekte
22. Berliner Ensemble
23. Trümmerliteratur
24. Kurzgeschichte
25. Hörspiel
26. Stunde Null
27. Gruppe 47
28. Existentialismus
29. Absurdes Theater
30. Groteske
31. Konkrete Poesie
32. Politische Lyrik
33. Hermetische Poesie
    34. Dokumentarisches Erzählen
35. Dokumentartheater
36. Volksstück
37. Zeitstück
38. Gruppe 61
39. Arbeiterliteratur
40. Politisierung der Literatur
41. Protokoll-Literatur
42. Günter Wallraff
43. Bürgerliche Revolte 1968
44. „Anti-Krimis“
45. „Die Blechtrommel“
46. „Die Deutschstunde“
47. „Zettels Traum“
48. „Kölner Schule“ des Neuen Realismus
49. Schwarzer Realismus
50. Frauenliteratur
51. Neue Subjektivität
52. Verständigungstexte
53. Heimatliteratur
54. Alltagslyrik
55. Das „Lange Gedicht“
56. Post-Historie
57. Postmoderne
58. Intertextualität
59. Gegengeschichten
60. Neue Frauenliteratur
61. Autobiographien
62. Adoleszenzroman
63. Pop-Literatur
64. Hypertext
65. Sozialkritischer Realismus
66. Schuldproblematik
     67. Bewältigung der Vergangenheit
68. Literaturdidaktik A, B, C
69. Der Paradigmenwechsel in der Literaturwissenschaft und der Literaturdidaktik
70. Leerstelle
71. Appellstruktur der Texte
72. Der Handlungsorientierte Literaturunterricht
73. Erwartungen + Antizipation
74. Textproduktive Verfahren
75. Szenische Interpretation
76. Tragödie
77. Komödie
78. Analytisches Drama
79. Synthetisches Drama
80. Geschlossene Dramenhandlung
81. Figurenrede, Nebentext
82. Teichoskopie
83. Charaktere vs. Typen
84. Erzähler
85. Erzählsituation
86. Erzählperspektive
87. Erzählhaltung
88. Innerer Monolog
89. Zeitraffung, Zeitdehnung
90. Rückblende
91. Milieu, Ambiente
92. Das lyrische Subjekt
93. Überstrukturiertheit der poetischen Sprache
94. Rollengedicht
95. Gender Studies
96. Queer Studies